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Beschreibung der Arbeitsgruppen

 

AG Taxonomie HGB

Die Arbeitsgruppe Taxonomie HGB ist für die Wartung und Pflege sowie Weiterentwicklung der aktuellen Taxonomie für handelsrechtliche Abschlüsse verantwortlich. Rückwirkungen aus der steuerlichen Taxonomie (E-Bilanz) werden dabei berücksichtigt. Neben der Einarbeitung von gesetzlichen Änderungen und sonstigen Anforderungen aus neuen Normen oder aus der Praxis spielen die Qualitätssicherung und die Anpassung an neue XBRL-Standards einen Schwerpunkt der AG-Arbeit. Aktuell befasst sich die Arbeitsgruppe mit der Erstellung der Taxonomie 5.4 . Treffen der Arbeitsgruppe finden wechselnd bei Mitgliedern des Vereins statt, die nächste Sitzung ist auf den 17.03.2013 terminiert.

Projekt Offenlegungsfilter der AG Taxonomie HGB

Das Projekt Offenlegungsfilter ist als Unterarbeitsgruppe der AG HGB angesiedelt. Mit dem Schlagwort „Offenlegungsfilter“ wird eine geplante Regelsammlung bezeichnet, die als optionale Ergänzung zur HGB-Taxonomie angeboten werden soll. Bei Verwendung des allgemeinen Berichtszweck-, Rechtsform- und Größenklassen-unabhängigen Datenschemas soll dieses Angebot helfen, die handelsrechtlichen Publizitätserfordernisse transparenter zu machen, indem die einzelnen Positionen hinsichtlich ihrer Relevanz ausgezeichnet werden. Zunächst soll ein Regelwerk beispielhaft für typische Unternehmenskonstellationen (z.B. eine mittelgroße GmbH) entwickelt und hieran der erstmalige Einsatz des XBRL-Formula-Standards erprobt werden. Interessierte Vertreter der Mitgliedsorganisationen sind herzlich zu einer Beteiligung an diesem Vorhaben eingeladen.

AG Technik

Die Arbeitsgruppe begleitet die Taxonomie-Releases in technischer Hinsicht und führt technische Reviews. Die weiteren Aufgabenbereiche umfassen die technische Qualitätssicherung in Form von automatisierten Tests und Fehlerbeseitigungen. Ebenfalls erfolgen in enger Abstimmung mit der Arbeitsgruppe HGB Erweiterungen der Taxonomie und deren Linkbases.

Aktuell ist es Aufgabe der AG, die technische Umsetzung der neuesten Taxonomieversion 5.4 zu begleiten. Darüber hinaus ist eine Ergänzung der Taxonomie um Formula- und Table-Linkbases geplant, um die Funktionalität der Taxonomie weiter zu erhöhen. Die Abstimmung der AG erfolgt überwiegend in Form von regelmäßig stattfindenden Telefonkonferenzen.

AG Taxonomie Einnahmenüberschussrechnung

Mit der Entwicklung einer Taxonomie für die Einnahmenüberschussrechnung dehnt der XBRL Deutschland e.V. sein Angebot auf diese weit verbreitete Gewinnermittlungsart aus. Ziel ist die Verbesserung des Informationsaustauschs zwischen Einnahmeüberschussrechnern und verschiedenen Datenempfängern im Unternehmensumfeld.

Ergebnis der bisherigen Arbeiten ist eine kompakte Taxonomie mit weniger als 130 Informationselementen. Nach Abschluss des Vereinsreviews als planmäßiger zweiter Review-Stufe befindet sie sich zusammen mit der zugehörigen Dokumentation derzeit in inhaltlicher und technischer Aktualisierung. Ihre Veröffentlichung ist gegenwärtig für im ersten Quartal 2015 geplant.

 

Vorstudie XBRL im Prozess der Kreditwürdigkeitsprüfung

Der XBRL e.V. plant auf Initiative aus dem Bankenbereich die Einrichtung einer Arbeitsgemeinschaft, unter deren Dach die fachlichen, technischen und prozessualen Voraussetzungen für einen papierlosen und Medienbruch-freien Austausch von kreditrelevanten Abschlussdaten geschaffen werden sollen. In einer Vorstudie wird derzeit die Eignung der vorhandenen Taxonomien von den Kreditinstituten geprüft. Zu diesem Zweck finden Treffen von Vertretern der Finanzbranche statt. Anschließend ist eine Kick-Off-Sitzung der AG „XBRL im Prozess der Kreditwürdigkeitsbeurteilung“ mit Vertretern der am vollständigen Prozessablauf beteiligten Unternehmen und Organisationen geplant. Auf diese Weise sollen von Anfang an alle Aspekte berücksichtigt werden, die für den Gesamtprozess und die breite Akzeptanz einer solchen Lösung entscheidend sind.

 

Fach-AG Taxonomie Steuern

Nachdem im Jahre 2014 über 1 Mio. E-Bilanzen an die Finanzverwaltung übermittelt wurden, kann festgestellt werden, dass dieses große und für die Modernisierung des Besteuerungsverfahrens wichtige Projekt seine Bewährungsprobe bestanden hat. In zahlreichen Gesprächen zwischen Vertretern der Wirtschaft und der Finanzverwaltung sowie den Arbeitsgruppen unter dem Dach des XBRL-Deutschland e.V. werden aktuell Qualitätsverbesserungen und Weiterentwicklungen beraten.

Die Arbeiten an der Taxonomie 5.4 (gilt für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2015 beginnen sowie für das Vorjahr) sind nahezu abgeschlossen. Die Details der Änderungen werden rechtzeitig auf der Seite www.esteuer.de bekannt gegeben, so dass sich alle Beteiligten mit den Änderungen auseinandersetzen können.

Bereits die Vorgänger-Taxonomie 5.3 (gilt für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2014 beginnen, sowie für das Vorjahr) enthält die Voraussetzungen zur Umsetzung der 2. Stufe der E-Bilanz. Hier sind vor allem die Übermittlung von Sonder- bzw. Ergänzungsbilanzen als jeweils eigener Datensatz sowie die Kapitalkontenentwicklung von Personengesellschaften bzw. Mitunternehmerschaften zu nennen. Diese Übermittlungen werden nach dem Auslaufen der Nichtbeanstandungsfrist aus dem BMF-Schreiben vom 28.09.2011 ab Wirtschaftsjahren 2015 ff. von der Finanzverwaltung erwartet.

 

Fach-AG Taxonomie-Steuern-Banken

Die Fach-AG Taxonomie-Steuern-Banken ist 2009 aus einem entsprechenden Spezialisten-Gremium für die HGB Taxonomie auf der Grundlage der RechKredV hervorgegangen. Seither wird aktiv an den Versionen zur Übermittlung an die Finanzverwaltung gearbeitet. Im unterjährigen Informationsaustausch engagieren sich Vertreter der entsprechenden Verbände, Kreditinstitute, Zahlungsinstitute und Softwareunternehmen unter dem Dach des XBRL e.V. zusammen mit einem Expertenteam der Finanzverwaltung, um die Taxonomie ständig „am Laufenden“ zu halten und zu optimieren. Auch wenn die Mehrzahl der Änderungswünsche von der Seite der Finanzverwaltung und des XBRL e.V. eingebracht werden, wird vor allem in der jährlichen Präsenzveranstaltungen kontrovers aber konstruktiv und erfolgreich diskutiert. So stehen im laufenden Jahr Erweiterungen / Überarbeitungen im Bereich der „definition guidance“, Anpassungsnotwendigkeiten an das geplante BilRUG sowie Grundsatzfragen für die Nutzbarkeit der Taxonomie zum Beispiel durch Finanzdienstleister an.