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HGB Taxonomie Version 6.1

Das Taxonomiepaket wurde um Versionierungsinformationen in Excel ergänzt. Die XBRL Dateien wurden nicht geändert.

Das aktuelle Taxonomiepaket finden Sie hier.

Die Schwerpunkte der Version 6.1 liegen auf den Themen Transparenzerhöhung, Prozessunterstützung sowie Überarbeitungen und Aktualisierungen incl. gesetzlicher Anpassungen.

 

  1. TOP-Thema Transparenzerhöhung
  • Mit der Version 6.1 werden „Versionierungsinformationen“ zur Verfügung gestellt. Alle Änderungen zur Vorgängerversion werden nach Themenbereichen klassifiziert. Es wird erkennbar, ob es sich um eine fachlich oder technisch initiierte Änderung/Neuerung oder lediglich um eine Verschiebung eines vorhandenen Postens in der Gliederungsstruktur handelt und ebenso, wenn die Änderung als Korrektur zu klassifizieren ist. Details zu diesem Standard entnehmen Sie bitte Punkt 5.
  • Die Finanzverwaltung hat im Stammdatenmodul (GCD) deutlich gemacht, welche Angaben sie nicht haben will.
  • In allen Taxonomien wurden überflüssige Kurzbezeichner entfernt und Standardbezeichner angepasst. Referenzen wurden in allen Taxonomien überarbeitet. Im GCD wurde der ursprünglich geplante, aber bislang in Praxis nicht realisierte Wirtschaftszweigschlüssel “WZ2012” gelöscht.
  • Etliche englische Postenbezeichner wurden überarbeitet.
  • Es wurden aufgrund von Feedback aus der Praxis Dokumentationen zu einzelnen Posten neu eingefügt bzw. überarbeitet.
  • Begriffliche Angleichungen von handelsrechtlichen und korrespondierenden steuerlichen Postenbezeichnern wurden, soweit sinnvoll, vorgenommen.
  • Transparentere Darstellung der Umrechnung auf das Nettoverfahren in der Steuerlichen Gewinnermittlung bei Feststellungsverfahren.

 

  1. TOP-Thema Prozessunterstützung
  • Aufnahme einiger Posten aus den KSt-Formularen für die Prozessoptimierung durch eine erweiterte Nutzung der Taxonomie im Rahmen der Steuerdeklaration. Es handelt sich hier nicht um Mussfelder! Die Aufnahme dieser Positionen zielt nicht auf einen Ersatz von Steuererklärungen ab.
  • Einführung diverser Posten zur differenzierteren Abbildung der   Umsatzsteuertatbestände im Bereich Umsatzerlöse wg. der Kongruenz zur Umsatzsteuererklärung.
  • Zur Prüfung des Bilanzzusammenhangs bei Körperschaften wurde der Posten “Im Wirtschaftsjahr erfolgte Gewinnausschüttungen, die auf einem den gesellschaftsrechtlichen Vorschriften entsprechenden Gewinnverteilungsbeschluss beruhen” eingefügt.
  • Ausweitung der Angaben zu § 7g EStG entsprechend den Übermittlungsplichten des § 7g Abs. 1 Nr. 2 EStG n.F. im Berichtsbestandteil  “Steuerliche Gewinnermittlung”.

 

  1. TOP-Thema   Aktualisierungen, Überarbeitungen, gesetzliche Anpassungen
  • Einarbeitung des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz in den Lagebericht nach dem Gesetzesbeschluss vom 10.03 2017.
  • Umsetzung der Zweiten Verordnung zur Änderung von Rechnungslegungs-verordnungen vom 21. Dezember 2016 (BGBl. I S. 3076) betreffend die KHBV und die PBV durch Neuaufnahme   und Änderung von Postenbezeichnern in der GuV der Branchentaxonomie.
  • Neujustierung der Gliederung der Rückstellungen inkl. Aufnahme von insbesondere im steuerlichen Kontext häufig genutzten Einzelrückstellungen. Die Mussfeldtiefe wird hierdurch nicht verändert.
  • Überarbeitung der Rechenregeln beim “Ergebnisvortrag für Stiftungen und Vereine”, daraus folgend Aufnahme des Postens “Nutzungsgebundenes Kapital”  auch im Eigenkapital.
  • Aufnahme des steuerlich relevanten Aufwandsverteilungspostens im Anlagevermögen nebst zugehörigem Sonderposten auf der Passivseite aufgrund BFH-Urteil. In dem Zusammenhang wurde die Kennung “handelsrechtlich nicht erlaubt” reaktiviert.
  • Vervollständigung der handelsrechtlichen Pflichtausweise nach § 264c Abs. 4 HGB.
  • Einarbeitung des Eigenkapitalspiegels nach DRS 22 für Einzelabschluss- und Konzernsicht. Der Vorgänger DRS 7 bekam eine “gültig bis” – Kennung, bleibt jedoch in der Taxonomie.
  • Aufnahme der bisher nur als Angaben unter der Bilanz vorhandenen Angaben nach § 264 Abs. 3 und § 264b HGB   als auslesbare Werte im Anhang.
  • Es wurden Offenlegung-/Aufstellungsparameter eingeführt; technisch wurde hier eine Mehrfachauswahl zugelassen.
  • Im GCD wurde für die EÜR-Taxonomie-Verwender ein Unterpunkt “Umsatzsteuermerkmale” mit diversen Ausprägungen eingeführt.
  • Freischaltung von Anhangsangaben, die bislang fälschlicherweise nicht für den Einzelabschluss (sondern nur für den Konzernanhang) zulässig waren.

 

  1. Änderungen in den Berichtsteilen Bilanz und GuV der Spezialtaxonomien (FI, PI, INS)
  • Alle vorstehenden Änderungen wurden – soweit übertragbar – analog auch auf die Spezialtaxonomien übertragen.
  • Löschung von Positionen, die nach BilMoG aus den Formblättern zur RechKredV entfernt wurden:
    • “2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind; b) Wechsel; darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar”
    • “14. Eigene Aktien oder Anteile”
    • “14. Eigene Aktien oder Anteile, Nennbetrag / gegebenenfalls rechnerischer Wert”
    • “17. Deferred tax assets recognised in accordance with HGB s. 274(2)”
    • “7. Rückstellungen, a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, Gutachter für die Pensionsrückstellung”
    • “7. Rückstellungen, a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, Gutachter für die Pensionsrückstellung, Name des Gutachters für die Pensionsrückstellung”

 

  1. Technische XBRL-Standards

Zum Release in der Version 6.1 kommen drei neue XBRL-Standards zum Einsatz. Alle Standards ergänzen die Taxonomie und werden nicht vorausgesetzt, um die Taxonomie mit einer vorhandenen Software wie bisher zu nutzen.

 

  • Taxonomy-Package (produktive Nutzung)

Die Datei “taxonomyPackage.xml” im Ordner “META-INF” enthält Zusatzinformationen, welche die Anwendungssichten der Taxonomie beschreiben und von einer standardkonformen Software genutzt werden können.

XBRL Standard: Taxonomy Packages 1.0

 

  • Table-Linkbase (Bereitstellung einer Vorschaufassung)

In die Einstiegsschemata für die Anwendungssichten der Taxonomie werden sogenannte Table Linkbases referenziert. Damit können zusätzliche Layoutbeschreibungen für die Tabellenbereiche der HGB-Taxonomie genutzt werden, um die Tabellendarstellung zu vereinheitlichen. In den Layoutinformationen werden die sogenannten Tabellenachsen (Zeilen, Spalten und Tabellenblätter) festgelegt.

XBRL Standard: Table Linkbase 1.0

  • Taxonomy-Versioning

Die Taxonomie wurde mit Versionierungsinformationen angereichert. Die Versionierungsinformationen vereinfachen die jährlichen Anpassungen bei der Anwendung neuer Taxonomieversionen für die Fachanwender und bieten Softwareanbietern die Möglichkeit, fachlich relevante Änderungen zu filtern bzw. automatisiert zugänglich zu machen. Die Versionierungsinformationen wurden im Verzeichnis “xbrl/versioning” hinterlegt.

XBRL Standard: Versioning 1.0

 

Bitte beachten Sie auch

 

Die Taxonomie ist ab Verfügbarkeitsdatum einsatzfähig. Der tatsächliche Einsatz als “Datendrehscheibe” hängt davon ab, zu welchem Datum die jeweiligen Datenempfänger und Datensender die Taxonomie in ihren Systemen implementiert haben. Die Übermittlungsmöglichkeit der E-Bilanz an die Finanzverwaltung wird u.a. auf www.esteuer.de bekannt gegeben.

Die Taxonomie besteht aus folgenden Teilen:

 

  • GCD-Modul für Stammdaten und Berichtsprüfungsdaten
  • Kern-Taxonomie
    • Handelsrechtlicher Einzelabschluss
      • Normalabschluss
      • MicroBilG
    • Steuerlicher Einzelabschluss
      • Normalabschluss
      • MicroBilG
    • Konzernabschluss
  • Branchen-Zusatzmodul
    • Normalabschluss
    • MicroBilG
  • Banken-Taxonomie nach RechKredV und steuerlichen Erfordernissen
  • Versicherer-Taxonomie nach RechVersV und steuerlichen Erfordernissen
  • Zahlungsinstitute-Taxonomie nach RechZahlV und steuerlichen Erfordernissen

 

Das GCD-Modul enthält auch einige Stammdaten-Erfordernisse der Taxonomie für Unternehmen und Freiberufler, die nicht bilanzieren, sondern stattdessen eine Einnahme-Überschuss-Rechnung erstellen. Diese (“EÜR”-) Taxonomie kann z.Z. jedoch nicht für die Erfüllung steuerlicher Pflichten verwendet werden.

 

Bei Einzelfragen kann ein Blick in den “Technischen Leitfaden” hilfreich sein, ebenso in die Literaturbeiträge derjenigen, die bei den Sitzungen der Arbeitsgruppen “HGB – Taxonomie” und “Steuerliche Taxonomie” und den Terminen des ELBA-Konsortiums anwesend waren.

 

Soweit Sie Fragen, Anregungen, Ergänzungs- oder Verbesserungsvorschläge zur Taxonomie haben, so stehen Ihnen mehrere Wege offen:

  • Sie wenden sich an ein Vereinsmitglied (vgl. Mitgliederverzeichnis), das die Anliegen in die jeweiligen Arbeitsgruppen einbringt.
  • Sie wenden sich per E-Mail an: info@xbrl.de.
  • Sie oder Ihre Organisation werden selbst Vereinsmitglied und nehmen an den Sitzungen der “AG HGB – Taxonomie” teil.
  • Zur steuerlichen Taxonomie hat die Finanzverwaltung Ansprechpartner in den Bundesländern eingesetzt (veröffentlicht unter www.esteuer.de).

Die Taxonomie unterliegt einem regelmäßigen Update-Prozess. Änderungen sind zur nächsten Version möglich. Allerdings hat der Anpassungsaufwand bei den betroffenen Datensendern, Datenempfängern und deren Softwaredienstleistern eine durchaus gewichtige Rolle dafür, ob eine Anregung eingepflegt wird oder nicht.

 

 

HGB Taxonomie Version 6.0

Sie erhalten das Taxonomiepaket hier

Für das Paket wurde am 26.07.2016 ein Patch erstellt.

 

Schwerpunkte:

  1. In die HGB-Taxonomie wurden die gesetzlichen Änderungen durch das BilRUG eingearbeitet. Sofern Unternehmen ihre Handelsbilanz nach dem BilRUG aufstellen und übermitteln, kann hierfür grundsätzlich nur die Taxonomie-Version 6.0 verwendet werden. Sollen in dieser Handelsbilanz die Vorjahreswerte nach dem Gesetzesstand vor BilRUG übermittelt werden, so ist das ebenfalls mit der Taxonomie 6.0 möglich. Aufgrund der mit BilRUG einhergehenden Änderungen erfolgte ein Wechsel der Versionsnummer von 5.4 auf 6.0. Als wesentliche inhaltliche Änderungen ergeben sich:
    • Strukturelle  Änderungen in der GuV, etwa die Umgliederung bestimmter Positionen aus dem Posten „sonstige betriebliche Erträge“ zu den Umsatzerlösen oder die Einführung von Dummy-Positionen zur (einmaligen) Berichterstattung von Vor-BilRUG-Werten, außerdem die Herausnahme der Ebene „gewöhnliche Geschäftstätigkeit und außerordentlich“ unter gleichzeitiger Einführung einer neuen Zwischensumme „Ergebnis nach Steuern“.
    • Wiederaufnahme von Restlaufzeitvermerken in die Bilanz und Verschiebung diverser Informationen in den Anhang.
    • Einschränkung der gesetzlich möglichen Formen des nur noch im Anhang auszuweisenden Anlagenspiegels auf den „Bruttoanlagenspiegel Langform“ und die Aufnahme von aktivierten Fremdkapitalzinsen ebenda.
    • Diverse ergänzende Angaben unter der Bilanz und im Anhang, u.a. die Angaben des neuen § 264 Abs. 1a HGB, die mit Bezug zu den bereits existierenden Angaben im GCD definiert wurden, diverse Angaben für kleine Genossenschaften und Aktiengesellschaften sowie die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Altersversorgung.
    • nur noch im Anhang nunmehr u.a. die Angaben zu außergewöhnlichen Aufwendungen und Erträgen und zur Ergebnisverwendung; hinzugekommen sind hier  weitere Angaben  zu latenten Steuern sowie die Angabe der aktivierten Zinsen im Anlagenspiegel.

    Es wurden diverse Referenzen („§§- Verweise“) geändert bzw. gelöscht oder auf „a.F.“ gesetzt. Angaben deren Gültigkeit länger als 5 Jahre zurückliegt (i.d.R. „ vor BilMoG-Angaben“) wurden gelöscht.

  2. Die Taxonomie 6.0 enthält zusätzliche Anforderungen aus dem ELBA-Projekt zur elektronischen Bilanzabgabe im Rahmen der Kreditwürdigkeitsprüfung. Diese Posten wurden entweder direkt in die einzelnen Bereiche der Taxonomie (Bilanz, GuV) eingearbeitet oder in einen neuen Bereich „Zusatzangaben für die Kreditwürdigkeitsprüfung“ hinterlegt. Nähere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf www.xbrl.de.
  3. Diverse Spezifizierungen der Finanzverwaltung. Die Positionen des Anlagenspiegels werden in der oben beschriebenen Brutto-Lang-Form Teil des „amtlich vorgeschriebenen Datensatzes“. Sie wurden um steuerlich relevante Fakten ergänzt. Weitere  Änderungen unter diesem Blickwinkel sind auf den Seiten der Finanzverwaltung veröffentlicht.

 

Modalitäten der Einarbeitung

  • Keine Änderung der „names“
    • Von einer Änderung der technischen Identifier (names) wurde weitgehend abgesehen, auch wenn sie nun unter eine andere Summenposition „gewandert“ sind. An der Stelle wurde zu Gunsten Investitionsschutz und Minimierung des Implementierungsaufwands, d.h. aber auch im Zweifel gegen die „Punktelogik“(also den das Verständnis der Taxonomie fördernden konsistenten Zusammenhang zwischen Taxonomie-Ebene und Aufbau des names) entschieden.
    • Demzufolge wurden Posten ggf. entweder „1 zu 1 umgehängt“ oder -falls sie niemand in der neuen Position explizit brauchte – auch mit einem „Gültig bis Datum 30.12.2016“ versehen.
    • Der ggf. einzugliedernde Posten richtet sich nach den Gegebenheiten des aufnehmenden Summenpostens/ logischen Oberpostens. Aus bisherigen Summandenposten (mit Rechenzeichen) können deshalb im Einzelfall „ davon-Posten“ (ohne Rechenzeichen) geworden sein.

    Die hierarchische Struktur der Taxonomie leitet sich also nunmehr auch optisch aus dem Ebenenattribut (lvl) ab. Ist die Position rechnerisch verknüpft, dann findet sich die Oberposition zu dieser Position in der Angabe „rechnerisch verknüpft mit“

  • Die Vor-BilRUG-Ebene „gewöhnliche Geschäftstätigkeit und außerordentlich“ wurde zur (einmaligen) Berichterstattung von Vor-BilRUG-Werten” zwar erhalten. Sie wurden jedoch aus der „rechnerischen Verdrahtung“ vollständig herausgelöst. Stattdessen wurde die “rechnerische Verdrahtung” auf die neue Zwischensumme „Ergebnis nach Steuern“ gelegt.

Mehr Unterschiede zwischen der „handelsrechtlichen“ und der „ steuerlichen“ Sicht als bisher:

  • Die Zusammenführung der steuerlichen und handelsrechtlichen Sichten bleibt auch mit der Version 6.0 erhalten. Damit existieren bei der hierarchischen Struktur – und der grundsätzlichen Berechnungssicht weiterhin keine Unterschiede.
  •  Es gibt allerdings bei den Bezeichnern (Standard- und Terse-Label) mehr Abweichungen, als in den Vorgängerversionen, weil die für rein handelsrechtliche Zwecke bisher alternativ immer noch einsetzbare Taxonomie-Version 4.1, für Abschlüsse nach dem BilRUG strukturell in der GuV nicht mehr passt und deshalb für BilRUG-Abschlüsse ohne erhebliche Individualisierungen nicht mehr eingesetzt werden kann.
  • Die beiden Sichten unterscheiden sich zum einen überall dort, wo handelsrechtlich lediglich sog. „davon-Angaben“ erforderlich sind, steuerlich im Rahmen des amtlich vorgeschriebenen Datensatzes für die E-Bilanz jedoch Summandeneigenschaft, also die rechnerische Einbeziehung in die jeweilige Oberposition, gilt.
  • Zum anderen bestehen Unterschiede  bei bestimmten Posten, wo sich handelsrechtlich durch die sog. „best-practise“ das „davon” nicht mehr vorkommt, obwohl keine rechnerische Verknüpfung, sondern lediglich ein logische Verknüpfung zum Oberposten besteht. In der steuerlichen Sicht bleibt das „ davon“ erhalten.

Wird die Taxonomie außerhalb des E-Bilanz-Kontextes mit seinen fixen Vorgaben verwendet, dann sollten sich Sender und Empfänger auf einen rechnerischen Übertragungsmodus einigen. Man kann sich auf eine Liste von Posten einigen unterhalb derer nicht mehr gerechnet werden kann.

Wartung, Pflege, Einarbeitung von feed back  

Darüber hinaus wurden auch diesmal wieder viele Rückmeldungen zu Verbesserungsmöglichkeiten und Wartungsnotwendigkeiten umgesetzt, die uns seit dem 1.5.2015 zur Taxonomie erreicht haben. Beispiele:

  • Überprüfung aller „Gültig bis –Einträge“ und ggf. Umstellung auf ein technisch überprüfbares einheitliches Datumsformat
  • Aktualisierung durch Löschung diverser „Vor-BilMoG-Posten“, wie „eigene Anteile“. speziell mit dem BilMoG zusammenhängender Anpassungsposten, der Anhangsangaben rund um den Sonderposten mit Rücklageanteil und andere.
  • Fortführung der Anpassungen bei den Bezeichnern im Hinblick auf die sog. „ Eineindeutigkeit“.
  • Richtigstellung der Referenzierungen zu § 285.

Versionierungsinformationen

Das Release Paket enthält erstmalig Excel-Dokumente, die zum Vergleich der Taxonomieversionen 6.0 und 5.4 exemplarisch im handelsrechtlichen und steuerlichen Einzelabschluss im Bereich der GuV um Versionsinformationen ergänzt wurden. Diese zusätzlichen Informationen sollen den Anwendern den Wechsel zwischen den Versionen erleichtern. Beispielswiese soll die Nachvollziehbarkeit beim Verschieben oder Umstrukturieren von Positionen, der thematischen Unterscheidung von Änderungen (z.B. Einführung des BilRUG) oder fachlichen Hinweisen vereinfacht werden. Weitere Hinweise hierzu finden Sie im technischen Leitfaden in Kapitel 15.2.

„Taxonomy Packages“ Standard

Die Datei „taxonomyPackage.xml“ im Ordner „META-INF“ enthält diverse Informationen über das Taxonomiepaket. Der Standard ermöglicht das Auslesen der in der ZIP-Datei enthaltenen Anwendungssichten (z.B. „handelsrechtlicher Einzelabschluss der Kerntaxonomie“). Damit kann eine Software, die das Taxonomiepaket lädt, künftig automatisiert alle Anwendungssichten inkl. fachlicher Erläuterungen für die Nutzung anzeigen. Die manuelle Auswahl der für den Fachanwender schwer zu verstehenden Dateinamen für die Anwendungssichten (z.B. *-shell-fiscal.xsd) oder eine Aufbereitung durch die Softwareanbieter kann damit entfallen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel 15.1 des technischen Leitfadens.

Bitte beachten Sie auch:

Die Taxonomie ist ab Verfügbarkeitsdatum einsatzfähig. Der tatsächliche Einsatz als „Datendrehscheibe“ hängt davon ab, zu welchem Datum die jeweiligen Datenempfänger und Datensender die Taxonomie in ihren Systemen implementiert haben. Die Übermittlungsmöglichkeit der E-Bilanz an die Finanzverwaltung wird u.a. auf www.esteuer.de bekannt gegeben.

Die Taxonomie besteht aus folgenden Teilen:

  • GCD–Modul für Stammdaten und Berichtsprüfungsdaten
  • Kern-Taxonomie
    • Handelsrechtlicher Einzelabschluss
      • Normalabschluss
      • MicroBilG
    • Steuerlicher Einzelabschluss
      • Normalabschluss
      • MicroBilG
    • Konzernabschluss
  • Branchen-Zusatzmodul
    • Normalabschluss
    • MicroBilG
  • Banken-Taxonomie nach RechKredV und steuerlichen Erfordernissen
  • Versicherer-Taxonomie nach RechVersV und steuerlichen Erfordernissen
  • Zahlungsinstitute-Taxonomie nach RechZahlV und steuerlichen Erfordernissen

Das GCD–Modul enthält auch einige Stammdaten-Erfordernisse der Taxonomie für Unternehmen und Freiberufler, die nicht bilanzieren, sondern stattdessen eine Einnahme-Überschuss-Rechnung erstellen. Diese („EÜR“-) Taxonomie kann z.Z. jedoch nicht für die Erfüllung steuerlicher Pflichten verwendet werden.

Bei Einzelfragen kann ein Blick in den „Technischen Leitfaden“ hilfreich sein, ebenso in die Literaturbeiträge derjenigen, die bei den Sitzungen der Arbeitsgruppen „HGB – Taxonomie“ und „Steuerliche Taxonomie“ und den Terminen des ELBA-Konsortiums anwesend waren.

Soweit Sie Fragen, Anregungen, Ergänzungs- oder Verbesserungsvorschläge zur Taxonomie haben, so stehen Ihnen mehrere Wege offen:

  • Sie wenden sich an ein Vereinsmitglied (vgl. Mitgliederverzeichnis), das die Anliegen in die jeweiligen Arbeitsgruppen einbringt.
  • Sie wenden sich per E-Mail an: info@xbrl.de.
  • Sie oder Ihre Organisation werden selbst Vereinsmitglied und nehmen an den Sitzungen der „AG HGB – Taxonomie“ teil.
  • Zur steuerlichen Taxonomie hat die Finanzverwaltung Ansprechpartner in den Bundesländern eingesetzt (veröffentlicht unter www.esteuer.de).

Die Taxonomie unterliegt einem regelmäßigen Update-Prozess. Änderungen sind zur nächsten Version möglich. Allerdings hat der Anpassungsaufwand bei den betroffenen Datensendern, Datenempfängern und deren Softwaredienstleistern eine durchaus gewichtige Rolle dafür, ob eine Anregung eingepflegt wird oder nicht.

 

 

 

 

HGB Taxonomie Version 5.4

Sichtbare Schwerpunkte der Taxonomie 5.4 sind die Umsetzung der Regelungen des neuen DRS 21 zur Kapitalflussrechnung sowie die umfangreiche Überarbeitung der Label-Spalten inklusive der Einführung eines neuen „Terse60 Labels“.Das Taxonomiepaket finden Sie hier.

Kapitalflussrechnung nach DRS 21
Mit der Verabschiedung des neuen Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 21 Kapitalflussrechnung (DRS 21) ergeben sich einige signifikante Änderungen in diesem Bereich. Die Kapitalflussrechnung nach dem Vorgängerstandard DRS 2 wurde jedoch nicht gelöscht, sondern bleibt für eine Übergangszeit erhalten. Allerdings wurde beim DRS21 die Nomenklatur der Referenzen überarbeitet. Diese neue Form soll in den Folgeversionen auf alle Referenzierungen, welche die DRS betreffen, übertragen werden. Vereinheitlichungen der Referenzen auf EGHGB und IDW-Standards wurden ebenfalls umgesetzt.

Neueinführung eines Terse60 Labels
Bisher existieren in der Taxonomie ein Standard- und ein Terse-Label als Bezeichner für eine Position. Das System wurde überarbeitet und vereinheitlicht. Alle nicht im HGB direkt definierten Posten, enthalten nun den zugehörigen Oberposten (parent) im Standard-Label. Dies ermöglicht den Kontext einer Position aus dem Standard-Label zu erschließen. Das Terse-Label verkürzt das Standard-Label um diese Kontextinformationen und entspricht damit der Bezeichnung von Positionen, wie sie handelsrechtlich üblich ist. Darüber hinaus wurde eine neue „Terse60-Spalte“ geschaffen, in welcher die Finanzverwaltung ein auf 60 Zeichen gekürztes Label eingeführt hat, um die Verwendung auch auf kleineren Bildschirmen zu ermöglichen. Allerdings behält die bisherige „Terse-Label- Spalte“ ihre Rolle als vorrangiger Bezeichner. Das Terse-Label bleibt somit für die Kommunikation mit der Finanzverwaltung in den allermeisten Fällen der verbindliche Bezeichner. Auch in den strukturierten Auswertungen auf Papier stellt es den gebräuchlichen Postenbezeichner dar. Die Änderungen betreffen alle Posten aus Bilanz, GuV, Ergebnisverwendung und Anlagespiegel.

Die Version 5.4 enthält kein „BilRUG“

Eingriffe in die Taxonomie aufgrund des aktuell noch als Regierungsentwurf vorliegenden Bilanz-Richtlinieumsetzungsgesetzes (BilRUG) werden voraussichtlich zur Taxonomie-Version 5.5 vorgenommen. Eine frühere Anwendung des BilRUG für Verwendungszwecke außerhalb der E-Bilanz ist gegebenenfalls über Extensions möglich, welche der XBRL Standard zulässt.

Wartung, Pflege, Einarbeitung von Feedback

Darüber hinaus wurden auch diesmal wieder viele Rückmeldungen zu Verbesserungs-möglichkeiten und Wartungsnotwendigkeiten umgesetzt, die uns seit dem 1.5.2014 zur Taxonomie erreicht haben. Themenbezogen sind zu nennen:

  • Nichtkapitalgesellschaften:

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge wurde die steuerliche Korrektivposition für Nichtkapitalgesellschaften „Erträge aus Eigenverbrauch“ um „Warenentnahmen“ explizit ergänzt. Die Finanzverwaltung hat durch die Vergabe der Mussfeldeigenschaft deutlich gemacht, dass sie diesen Sachverhalt ggf. hier erwartet und nicht innerhalb der Umsatzerlöse. Die in den Umsatzerlösen enthaltene „davon-Position“ gleichen Inhalts hat in Folge dessen ein „gültig bis –Datum 31.12.2014“ bekommen.

  • Branchentaxonomie:

Forderungen- und Verbindlichkeitenspiegel wurden in der Branchentaxonomie um die Branchenposten ergänzt.

  • Postenreihenfolge

Die Reihenfolge der Rückstellungen wurde überarbeitet.

  • GCD

Auch hier wurden i.w. spezifizierende Ergänzungen vorgenommen.

  • QS

Die „ gültig bis“- Einträge von Vor-BilMoG-Positionen wurden vereinheitlicht.

  • Löschungen

Posten, deren „Gültig bis“-Datum 5 Jahre zurückliegt wurden gelöscht.

  • Technik

Die Spalte „consistency check“ wurde aufgrund fehlender Praxisrelevanz entfernt.

  • Steuerlicher Bedarf aus der Praxis der E-Bilanz
    • Ergänzung der Taxonomie um Positionen ausschließlich für die Sonderbilanz / -GuV.
    • Differenzierung der Position „Bewirtungskosten“ in abziehbare und nicht abziehbare.
    • Aufnahme einer Text-Position „Anlageverzeichnis“ im Teil Anhang.
    • Verschiedene neue Positionen im Berichtsbestandteil „Steuerliche Gewinnermittlung“.

Neuer XBRL Standard „Taxonomy Packages“

Im Release V5.4 wird erstmals der XBRL Standard „Taxonomy Packages“ genutzt. Dieser ermöglicht das Auslesen der in der ZIP-Datei enthaltenen Anwendungssichten (z.B. „handelsrechtlicher Einzelabschluss der Kerntaxonomie“). Damit kann eine Software, die das Taxonomiepaket lädt, künftig automatisiert alle Anwendungssichten inkl. fachlicher Erläuterungen für die Nutzung anzeigen. Die manuelle Auswahl der für den Fachanwender schwer zu verstehenden Dateinamen für die Anwendungssichten (z.B. *-shell-fiscal.xsd) oder eine Aufbereitung durch die Softwareanbieter kann damit entfallen. Neben dieser Eigenschaft bietet der Standard weitere technische Vereinfachungen, z.B. integrierte Adressauflösungsmechanismen für Referenzen auf Taxonomiedateien, Erläuterungen, Versionierungsinformationen und vieles mehr.

Keine Änderung der „names“ von Positionen

Auch dieses Mal wurden die „names“ (technisch eindeutige Positionsnamen) von bestehenden Positionen nicht verändert. Auf diese Weise sollen Wartungs- und Pflegearbeiten soweit möglich begrenzt werden. Entsprechende Anmerkungen werden weiterhin gesammelt, um sie gegebenenfalls „in einem Zug“ in einer der nächsten Versionen zu bereinigen.

Bitte beachten Sie auch:

Die Taxonomie ist ab Verfügbarkeitsdatum einsatzfähig. Der tatsächliche Einsatz als „Datendrehscheibe“ hängt davon ab, zu welchem Datum die jeweiligen Datenempfänger und Datensender die Taxonomie in ihren Systemen implementiert haben. Die Übermittlungsmöglichkeit der E-Bilanz an die Finanzverwaltung wird u.a. auf www.esteuer.de bekannt gegeben.

Die Taxonomie besteht aus folgenden Teilen:

  • GCD–Modul für Stammdaten und Berichtsprüfungsdaten
  • Kern-Taxonomie
    • Handelsrechtlicher Einzelabschluss
      • Normalabschluss
      • MicroBilG
    • Steuerlicher Einzelabschluss
      • Normalabschluss
      • MicroBilG
    • Konzernabschluss
  • Branchen-Zusatzmodul
    • Normalabschluss
    • MicroBilG
  • Banken-Taxonomie nach RechKredV und steuerlichen Erfordernissen
  • Versicherer-Taxonomie nach RechVersV und steuerlichen Erfordernissen
  • Zahlungsinstitute-Taxonomie nach RechZahlV und steuerlichen Erfordernissen

Das GCD–Modul enthält auch einige Stammdaten-Erfordernisse der Taxonomie für Unternehmen und Freiberufler, die nicht bilanzieren, sondern stattdessen eine Einnahme-Überschuss-Rechnung erstellen. Diese („EÜR“-) Taxonomie kann z.Z. jedoch nicht für die Erfüllung steuerlicher Pflichten verwendet werden.

Bei Einzelfragen kann ein Blick in den „Technischen Leitfaden“ hilfreich sein, ebenso in die Literaturbeiträge derjenigen, die bei den Sitzungen der Arbeitsgruppen „HGB – Taxonomie“ und „Steuerliche Taxonomie“ anwesend waren.

Soweit Sie Fragen, Anregungen, Ergänzungs- oder Verbesserungsvorschläge zur Taxonomie haben, so stehen Ihnen mehrere Wege offen:

  • Sie wenden sich an ein Vereinsmitglied (vgl. Mitgliederverzeichnis), das die Anliegen in die jeweiligen Arbeitsgruppen einbringt.
  • Sie wenden sich per E-Mail an: info@xbrl.de.
  • Sie oder Ihre Organisation werden selbst Vereinsmitglied und nehmen an den Sitzungen der „AG HGB – Taxonomie“ teil.
  • Zur steuerlichen Taxonomie hat die Finanzverwaltung Ansprechpartner in den Bundesländern eingesetzt (veröffentlicht unter www.esteuer.de).

Die Taxonomie unterliegt einem regelmäßigen Update-Prozess. Änderungen sind zur nächsten Version möglich. Allerdings hat der Anpassungsaufwand bei den betroffenen Datensendern, Datenempfängern und deren Softwaredienstleistern eine durchaus gewichtige Rolle dafür, ob eine Anregung eingepflegt wird oder nicht.

Die Version 5.4 der E-Bilanz / HGB-Taxonomie ist fertiggestellt und veröffentlicht worden. Sie finden das entsprechende Release-Paket hier.

Weitere Details zur aktuellen Taxonomie finden Sie unter http://www.esteuer.de/.

HGB Taxonomie Version 5.3

Schwerpunkt der Taxonomie 5.3 ist die Erweiterung der Taxonomie 5.2. um diverse Notwendigkeiten aus dem Bereich der „teilweise steuerbefreiten Körperschaften“, (Vereine, Stiftungen, „gGmbH“). Daneben wurde die Abbildbarkeit inländischer Betriebstätten ausländischer Unternehmen sowie der kommunalen Betriebe verbessert. Darüber hinaus wurden auch diesmal wieder viele Rückmeldungen zu Verbesserungsmöglichkeiten und Wartungsnotwendigkeiten umgesetzt, die uns seit dem 1.5.2013 zur Taxonomie aus der interessierten Öffentlichkeit erreicht haben. Es wurde damit begonnen, die terse-label zu überarbeiten.Das GCD-Modul wurde bei den „Informationen zum Unternehmen“ um „Offenlegungsmerkmale“ ergänzt. Auch diesmal wurden die „names“ (technisch eindeutige Positionsnamen) unverändert gelassen und damit dem Aufwandsargument der Softwarehersteller Rechnung getragen. Entsprechende Anmerkungen werden gesammelt, um sie „in einem Zug“ in einer der nächsten Versionen zu bereinigen. Die Taxonomie ist ab Verfügbarkeitsdatum einsatzfähig. Der tatsächliche Einsatz als „Datendrehscheibe“ hängt davon ab, zu welchem Datum die jeweiligen Datenempfänger und Datensender die Taxonomie in ihren Systemen implementiert haben. Die Verwendung für die E-Bilanz richtet sich nach den in den üblichen Kommunikationsmitteln der Finanzverwaltung festgelegten Terminen. Das Taxonomiepaket finden Sie hier. Die HGB-Taxonomie besteht aus folgenden Teilen:

  • GCD – Modul für Stammdaten und Berichtsprüfungsdaten
  • Kern-Taxonomie
    • Handelsrechtlicher Einzelabschluss
      • Normalabschluss
      • MicroBilG
    • Steuerlicher Einzelabschluss
      • Normalabschluss
      • MicroBilG
    • Konzernabschluss
  • Branchen-Zusatzmodul
    • Normalabschluss
    • MicroBilG
  • Banken-Taxonomie nach RechKredV und steuerlichen Erfordernissen
  • Versicherer-Taxonomie nach RechVersV und steuerlichen Erfordernissen
  • Zahlungsinstitute-Taxonomie nach RechZahlV und steuerlichen Erfordernissen

Das GCD–Modul enthält auch die Stammdaten-Erfordernisse der Taxonomie für Unternehmen und Freiberufler, die nicht bilanzieren, sondern stattdessen eine Einnahmenüberschuss-Rechnung erstellen. Diese Taxonomie kann nicht für die Erfüllung steuerlicher Pflichten verwendet werden.

Als Preview (Diskussionsbasis) ist das Anbauverzeichnis enthalten.

Für die nächste Version ist weiterhin geplant, auch im GAAP-Modul Funktionalitäten für die handelsrechtlichen Offenlegungserleichterungen vorzusehen sowie die teilweise damit im Zusammenhang stehende Überarbeitung der terse-Label fortzusetzen. Darüber hinaus werden wir die in der Taxonomie hinterlegten Standards des DRSC überarbeiten.

Weitere Hinweise:

  • Bei Einzelfragen kann ein Blick in den „ technischen Leitfaden“ hilfreich sein, ebenso in die Literaturbeiträge derjenigen, die bei den Sitzungen der Arbeitsgruppen „HGB – Taxonomie“ und „Steuerliche Taxonomie“ anwesend waren.
  • Die Arbeitsgruppen versuchen bestehende Vorschriften und Praxisgepflogenheiten in eine Form zu gießen, die Grundlage für den elektronischen Transfer von Jahresabschlussdaten i.w.S. ist. Getroffene Entscheidungen dienen nur dem Zweck, dies möglich zu machen!
  • Soweit Sie Fragen, Anregungen, Ergänzungs- oder Verbesserungsvorschläge zurTaxonomie haben, so stehen Ihnen mehrere Wege offen:
    • Sie wenden sich an ein Vereinsmitglied (vgl. Mitgliederverzeichnis), das die Anliegen in die jeweiligen Arbeitsgruppen einbringt.
    • Sie wenden sich per mail an: info@xbrl.de.
    • Sie oder Ihre Organisation werden selbst Vereinsmitglied und nehmen an den Sitzungen der „AG HGB – Taxonomie“ teil.
    • Zur steuerlichen Taxonomie hat die Finanzverwaltung Ansprechpartner in den Bundesändern eingesetzt.
  • Die Taxonomie unterliegt einem regelmäßigen Update-Prozess. Änderungen sind zur nächsten Version möglich. Allerdings hat der Anpassungsaufwand bei den betroffenen Datensendern, Datenempfängern und deren Softwaredienstleistern eine durchaus gewichtige Rolle dafür, ob eine Anregung eingepflegt wird oder nicht.

HGB Taxonomie Version 5.2

In die neue Taxonomieversion sind wie üblich Feedback zur Vorversion und praktische Erfahrungen aus deren Nutzung eingeflossen. Neben den routinemäßigen Aktualisierungen gibt es eine Reihe wesentlicher Neuerungen, die im Folgenden kurz vorgestellt werden. Die Neuerungen erweitern die Einsatzmöglichkeiten der Taxonomie und stärken somit den Nutzen der HGB-Taxonomie als Standardtaxonomie für Abschlüsse nach deutschen Rechnungslegungsnormen. Übersicht der wichtigsten Neuerungen:

  • zusätzliche Anwendungsmöglichkeit für handelsrechtlichen Einzelabschluss.
  • zusätzliche Anwendungsmöglichkeit für Konzernabschluss.
  • Berücksichtigung des MicroBilG.
  • Forderungenspiegel in Tabellendarstellung.
  • Verbindlichkeitenspiegel in Tabellendarstellung.
  • Eigenkapitalspiegel in Tabellendarstellung.
  • Vorschau auf Version 5.3 mit Kapitalkontenentwicklung in Tabellendarstellung und Bilanz/GuV für wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb und BgAs.

Das zugehörige Taxonomiepaket finden Sie hier. Es enthält die folgenden Elemente:

  • Intro zur Taxonomie.
  • Technischer Leitfaden.
  • Excel-Visualisierungen.
  • XBRL-Dateien.

In der Taxonomieversion 5.2 sind erstmals seit der Veröffentlichung der Version 4.1 sowohl die handelsrechtlichen als auch die steuerlichen Anwendungssichten in abgestimmter Form enthalten. In den Veröffentlichungen der Vorversionen 5.0 und 5.1 wurden die handelsrechtlichen Anwendungssichten ausgeklammert, da diese bis dato noch nicht mit der steuerlichen Gliederung für E-Bilanzen harmonisiert waren.

Die Harmonisierung handelsrechtlicher und steuerlicher Anwendungsaspekte hat zwischenzeitlich stattgefunden, und mit der Version 5.2 werden die aus den Versionen 4.x gewohnten Anwendungssichten „handelsrechtlicher Einzelabschluss“ und die „handelsrechtlicher Konzernabschluss“ zur Verfügung gestellt. Durch die Bereitstellung der handelsrechtlichen Anwendungssichten kann die Taxonomieversion 5.2 somit nicht nur steuerlich (für E-Bilanzen) sondern auch für handelsrechtliche Berichte, etwa für Offenlegungen beim Bundesanzeiger, genutzt werden.

In der neuen Taxonomieversion wurde das Kleinstkapitalgesellschaften-Bilanzrechtsänderungsgesetz (MicroBilG), das am 28. Dezember 2012 in Kraft getreten ist, berücksichtigt. Den Anwendern steht nun eine zusätzliche MicroBilG- Anwendungssicht zur Verfügung, um die Bilanzierungserleichterungen für Kleinstkapitalgesellschaften nutzen zu können.

Weitere Neuerungen sind die Einführung zusätzlicher Tabellenbereiche für den Forderungenspiegel, den Verbindlichkeitenspiegel und den Eigenkapitalspiegel. In den neuen Tabellenbereichen werden die bis dahin eindimensionalen Gliederungen der Bereiche Forderungen und Verbindlichkeiten sowie des Berichtsteils Eigenkapitalspiegel in zweidimensionale Gliederungen (Tabellen mit Zeilen und Spalten) überführt. Dadurch ist die Taxonomie übersichtlicher und die technische Handhabung wird erleichtert.

Als Ausblick auf die nächste Taxonomieversion sind im Releasepaket erstmals sogenannte Preview-Anwendungssichten enthalten, in denen die Kapitalkontenentwicklung und steuerliche Gewinnermittlung für besondere Fälle in Tabellendarstellungen umgesetzt wurden. Durch die frühzeitige Verfügbarkeit der künftigen Neuerungen für die Taxonomieversion 5.3 können sich die Anwender besser auf die Umstellung der strukturbasierten Kapitalkontenentwicklung auf eine der inhaltlich entsprechenden Tabellendarstellung vorbereiten. Dabei ist freilich zu beachten, dass die preview-Anwendungssichten noch nicht produktiv für die Erstellung von E-Bilanzen genutzt werden können.

HGB Taxonomie Version 5.1

Die HGB-Taxonomie, die zugleich die Taxonomie für das E-Bilanz-Verfahren darstellt, ist als Release 5.1 fertiggestellt und veröffentlicht worden. Sie ist auf dieser Website und unter www.esteuer.de zum Download verfügbar. Das Taxonomie-Release 5.1 enthält den Informationsumfang, den die E-Bilanz für die Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2012 beginnen, benötigt. Details zur aktuellen Taxonomie einschließlich der Änderungen gegenüber dem vorherigen Release sind in der technischen Dokumentation beschrieben.

Inhaltliche Änderungen

  1. GCD-Modul (Grunddaten) In den allgemeinen Informationen ist eine Mussfeldeigenschaft gestrichen worden. Aufgrund erster Erfahrungen war es erforderlich, eine weitere Bilanzart, weitere Rechtsformen und Angaben zur Geschäftsleitungsanschrift einzufügen. Ansonsten ist der GCD-Bereich konstant geblieben.
  2. GAAP-Modul a) Im GAAP-Bereich sind vor allem die Besonderheiten für die ausländischen Betriebsstätten und der Organschaften berücksichtigt worden. Um die Ergebnisse ausländischer Betriebstätten in der Taxonomie abbilden zu können sind entsprechende Auffangpositionen in die Bereiche „Bilanz“ und „Gewinn- und Verlustrechnung“ eingefügt worden. Zur Abbildung von Organschaften sind ebenfalls neue Positionen in die Bereiche „Bilanz“ und „Steuerliche Gewinnermittlung EU/PersG“ eingefügt worden. Die eingefügten Positionen sind nicht als Mussfelder ausgestaltet, sodass sich der Mindestumfang des Datensatzes durch diese Änderung nicht erhöht. b) Korrekturen / Fehlerbereiningung: Aufgefallene Schreibfehler wurden bereinigt und erforderliche Korrekturen in den Positionseigenschaften bzw. der Taxonomiesystematik wurden in der Taxonomie nachvollzogen. c) Mussfeldgültigkeit wurde an Anwendungsschreiben angepasst. Da die Übermittlung der Positionen der Kapitalkontenentwicklung erst für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2014 beginnen, greift, wurden die Gültigkeitsangaben [fiscalValidSince] / [fiscalValidThrough] in 54 einschlägigen Positionen korrigiert. d) Anregungen zu Personengesellschaften: Anregungen zu Personengesellschaften wurden entsprechend aufgenommen. Dabei wurden vor allem die Zulässigkeit, bestimmte Positionen zu übermitteln erweitert bzw. für die steuerliche Übermittlung ausgeschlossen. e) Ergänzungen aus der Finanzverwaltung: Schließlich wurden sich aus der Diskussion innerhalb der Finanzverwaltung ergebene Ergänzungen in der Taxonomie berücksichtigt. Dabei handelt es sich zum Teil um die Beschränkung mancher Positionen für die steuerliche Übermittlung. Zum Teil wurden für erforderlich erachtete neue Positionen eingefügt, die allerdings nicht als Mussfelder gelten.

 

HGB Taxonomie Version 5.0

Nach dem Entwurf des BMF-Schreibens zur E-Bilanz vom 30.8.2010 (IV C 6 -S 2133-b/10/10001) zur Verbandsanhörung hat das BMF in einem weiteren Schreiben die Taxonomie veröffentlicht und eine Pilotierungsphase angekündigt. Der Entwurf der XBRL-Taxonomie zur Pilotierung wurde in einer zweiten Version unter der Internetadresse www.esteuer.de zur Verfügung gestellt.

Ausgangspunkt für den Taxonomieentwurf zur Pilotierung der E-Bilanz war der erste Entwurf zur Verbandsanhörung. Der erste Entwurf wiederum basiert auf der aktuellen Version der HGB-Taxonomie (Version 4.0 BilMoG Update).

XBRL Originaldateien

Sie können die XBRL-Dateien zum Taxonomieentwurf hier herunterladen.

(Zur Verwendung der XBRL-Dateien ist eine XBRL-fähige Software erforderlich.)

Daneben wurde eine interaktive Taxonomievisualisierung unter der Adresse WWW.ABRA-SEARCH.COM veröffentlicht. Die verfügbaren Taxonomiemodule können mit einem gängigen Internetbrowser gelesen werden.

GCD-Modul (Stammdaten) – Ansicht im Internetbrowser

GAAP-Modul (Einzelabschluss steuerlich)Ansicht im Internetbrowser

Außerdem wurden Excel-Dokumentationen der Taxonomiemodule erstellt. Die Excel-Dokumente können unter den folgenden Adressen heruntergeladen werden:

GCD-Modul (Stammdaten) Ansicht im Excelformat

GAAP-Modul (Einzelabschluss steuerlich) Ansicht im Excelformat

Ergänzende Dokumentationen zum Taxonomieentwurf

Die Dokumentationen beinhalten sowohl technische als auch fachlich begleitende Informationen zum Taxonomieentwurf.

Der Technische Leitfaden enthält Hinweise zur Anwendung des Taxonomieentwurfes der E-Bilanz Taxonomie. In ihm wird ein Überblick über die Besonderheiten der Taxonomie gegeben. Darüber hinaus enthält er Anwendungsempfehlungen zur Verwendung der Taxonomie.

Im Dokument Verwendungszweck EHUG versus E-Bilanz wird die fachlichen Vorgehensweise bei der Erstellung des Taxonomieentwurfes beschrieben. Das Dokument listet die wichtigsten fachlichen Änderungen im Vergleich zur Taxonomieversion 4.0 (BilMoG Update) auf.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den Dokumentationen nur um Entwürfe und somit um keine abschließenden Fassungen handelt. Die Dokumentationen können noch bis zur nach dem Abschluss der Pilotierung geplanten Veröffentlichung der endgültigen Fassung der E-Bilanz Taxonomie geändert werden.

 

HGB Taxonomie Version 4.1

Allgemeine Hinweise

Die HGB-Taxonomie umfasst, was – aus Sicht des XBRL Deutschland e.V. sowie der an dem Taxonomie-Projekt beteiligten Unternehmen und Organisationen – als angewandtes Bilanzrecht in der Bundesrepublik Deutschland gilt. Die Grundlage der HGB-Taxonomie sind demzufolge:

  • HGB
  • Steuerrecht
  • GoB
  • die zugehörige Kommentar-/Lehrmeinung
  • sowie die Gepflogenheiten der Praxis

Die Inhalte der Taxonomie entsprechen der Situation zum Zeitpunkt ihrer Erstellung. Im Fall künftiger Änderungen in den zugrunde liegenden Vorschriften und Praktiken sind Aktualisierungen der Taxonomie geplant.

Für die Accounting Standards IAS/IFRS und US-GAAP, die teilweise in Deutschland ebenfalls angewendet werden, liegen vergleichbare Taxonomien vor, die von den für diese Standards zuständigen XBRL-Organisationen herausgegeben wurden. Ent­sprechendes gilt für eine Reihe sonstiger ausländischer Bilanzierungsstandards. Die Besonderheiten dieser Standards wurden in der HGB-Taxonomie nicht berücksich­tigt.

Anfang letzten Jahres wurde die HGB-Taxonomie an die Erfordernisse des BilMoG angepasst. Der turnusmäßige Jahresupdate der „Taxonomie in Betrieb“, stand unter der Zielprämisse „möglichst wenig Änderungsaufwand bei den Verwendern“ zu verursachen.
Sie finden die XBRL-Dateien der HGB-Taxonomie (Version 4.1) hier.

Zur Verwendung der XBRL-Dateien benötigen Sie eine XBRL-fähige Software.

Im betreffenden zip-Dokument finden Sie außerdem eine Excel-Dokumentation aller Taxonomiemodule und -sichten. Ebenfalls beigefügt haben wir eine Zusammenfassung der vorgenommenen Änderungen in einem Excel-Dokument.

Daneben kann die Taxonomie zum Beispiel unter den folgenden Adressen mit einem Internetbrowser gelesen werden. Wir verweisen mit diesen Internetadressen auf ein Angebot von Dritten, auf dessen Gestaltung wir keinen Einfluss haben. Naturgemäß machen wir uns solche Drittangebote nicht zu eigen.


GCD-Modul
GAAP-Modul (Einzelabschluss) 
GAAP-Modul (Konzernabschluss) 
GAAP-Modul (Einzelabschluss vor BilMoG)
GAAP-Modul (Konzernabschluss vor BilMoG)

 


 

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise zu den Neuerungen/Änderungen in der aktualisierten HGB-Taxonomie (Version 4.1)!

Hinweise zu Änderungen im GAAP-Modul In dieser Version sind die steuerlichen Ergänzungen im GAAP-Modul noch NICHT enthalten. Denn sie dient dazu:

  • aufgeschobene Spezialprobleme wie die Behandlung der Ausweisänderung der ausstehenden Einlagen lt. BilMoG bei Personengesellschaften zu lösen,
  • zwischenzeitlich aufgetretene Anforderungen der Vereinsmitglieder z.B. aus dem Verwendungszweck „Elektronische Veröffentlichung“ einzuarbeiten,
  • Arbeitsergebnisse aus der „AG steuerliche Taxonomie“, die in erster Linie die HGB-Sicht betreffen, einzuarbeiten,
  • Erkenntnisse aus der Bilanzierungspraxis nach BilMoG zu berücksichtigen,
  • sowie Wartungs- und Pflegenotwendigkeiten, die dem XBRL Deutschland e.V. zwischenzeitlich gemeldet wurden, vorzunehmen.

Hinweise zu Änderungen im GCD-Modul Das GCD-Stammdatenmodul wurde allerdings weitgehend um die Stammdaten aus der „AG steuerliche Taxonomie“ aufgefüllt, weil diese für den steuerlichen und den handelsrechtlichen Verwendungszweck möglichst einheitlich sein sollen. Darüber hinaus haben wir hier Anforderungen aus dem EHUG Use-Case ergänzt.
Einführung eines Alterskriteriums für Taxonomiepositionen Angeregt durch die Stellungnahmen zur steuerlichen Taxonomie im Rahmen der Verbandsanhörung haben wir ein Altersmerkmal von  5 Jahren festgelegt, d.h. alle Posten deren Rechtgrundlage seit mehr als 5 Jahren abgeschafft ist werden aus der Taxonomie eliminiert.  Damit wurde einerseits dem Aktualitätserfordernis Rechnung getragen, andererseits  der für einige Mitglieder wichtige Use-Case der Mehrjahresübertragung und Bestandschutz gewährleistet.
Bei Fragen zur Taxonomie senden Sie bitte eine E-mail an die Adresse  info@xbrl.de.

 

HGB Taxonomie Version 4.0 (BilMoG Update)

Die HGB-Taxonomie wurde aufgrund des Bilanzmodernisierungsgesetzes überarbeitet.

Sie finden die XBRL-Dateien der HGB-Taxonomie (Version 4.0 Patch 2) hier.

 

(Zur Verwendung der XBRL-Dateien ist eine XBRL-fähige Software erforderlich.)

Daneben wurde die Taxonomie unter WWW.ABRA-SEARCH.COM im Internet veröffentlicht und kann unter den folgenden Adressen mit einem Internetbrowser gelesen werden:

GCD-Modul

http://www.abra-search.com/ABRASearch.html?locale=de&taxonomy=de-gcd-2010-01-31-shell

GAAP-Modul (Einzelabschluss)

http://www.abra-search.com/ABRASearch.html?locale=de&taxonomy=de-gaap-ci-2010-01-31-role-labels-en-shell

GAAP-Modul (Konzernabschluss)

http://www.abra-search.com/ABRASearch.html?locale=de&taxonomy=de-gaap-ci-2010-01-31-role-labels-en-shell-group

GAAP-Modul (Einzelabschluss vor BilMoG)

http://www.abra-search.com/ABRASearch.html?locale=de&taxonomy=de-gaap-ci-2010-01-31-role-labels-en-shell-before-BilMoG

GAAP-Modul (Konzernabschluss vor BilMoG)

http://www.abra-search.com/ABRASearch.html?locale=de&taxonomy=de-gaap-ci-2010-01-31-role-labels-en-shell-group-before-BilMoG

Als Ergänzung dazu wurde eine Excel-Dokumentation aller Taxonomiemodule und -sichten erstellt. (Die Begriffe Module und Sichten werden nachfolgend erläutert.) Die Excel-Dokumente können unter der folgenden Adresse heruntergeladen werden:

http://de.xbrl.org/hgb-taxonomy-2010-01-31-excel-doc-p2.zip

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise zu den Neuerungen/Änderungen in der aktualisierten HGB-Taxonomie (Version 4.0)!

Die Aufteilung der HGB-Taxonomie in die beiden Taxonomiemodule „GCD-Modul“ (Stammdaten und Berichtsprüfung) und „GAAP-Modul“ (Inhaltliche Definitionen des Abschlussberichts) bleibt erhalten.

Neben den zahlreichen Neuerungen aus dem BilMoG-Kontext wurde Feedback aus der bisherigen Anwendung der Taxonomie seit dem letzten Release 12/2007 (Version 3.0) eingearbeitet.

Das GAAP-Modul kann aus 4 Anwendersichten genutzt werden:

  • Die 4 Anwendersichten sind „Einzelabschluss“, „Einzelabschluss vor BilMoG“, „Konzernabschluss“ und „Konzernabschluss vor BilMoG“.
  • Aufgrund des Feedbacks aus verschiedenen Anwendungen wurden zwei neue Anwendungssichten für “Konzernabschluss und Einzelabschluss” eingeführt. In der Sicht für den Konzernabschluss wurden die Bezeichner für die Berichtsabschnitte mit dem Präfix “Konzern” versehen, in der Sicht für den Einzelabschluss bleiben die Bezeichner unverändert. Daneben spielt die Unterscheidung der beiden Sichten eine Rolle beim Eigenkapitalspiegel. Die “Konzernsicht” erweitert die Sicht des Einzelabschlusses um mehrere konzernspezifische Spalten und enthält angepasste Bezeichner für die Spalten- und Zeilenköpfe des Eigenkapitalspiegels.
  • Da das bisherige Recht grundsätzlich für den in 2010 zu erstellenden Jahresabschluss 2009 angewendet werden kann – es sei denn, es wird freiwillig auf BilMoG umgestellt – mussten zwei weitere Anwendungssichten erstellt werden. Für den Konzernabschluss und den Einzelabschluss wurde jeweils eine zusätzliche Sicht “vor BilMoG”-Anwendung erstellt.
  • Positionen aus dem STEUBAG/E-Bilanz-Kontext sind nicht Gegenstand dieses Reviews und folglich im GAAP-Modul nicht enthalten. Im Zuge dessen werden die Berichtsteile „Kapitalkontenentwicklung für Personenhandelsgesellschaften“ und „Steuerliche Modifikationen“ derzeit von der AG Taxonomie Steuern überarbeitet. Beide Berichtsteile wurden vorübergehend aus dem GAAP-Modul entfernt.

Beim GCD-Modul der HGB-Taxonomie konnten sowohl neuere Erkenntnisse als auch wenige durch das BilMoG ausgelösten Änderungen integriert werden. Der überwiegende Teil der Änderungen und Erweiterungen bei den Stammdaten wurde im Hinblick auf den steuerlichen Verwendungszweck im Rahmen von STEUBAG/E-Bilanz eingeführt.

  • Die im GCD-Modul enthaltenen diesbezüglichen Stammdatenerweiterungen dienen im Rahmen des Reviews der Vorabinformation für praktische Anwender. Damit können vorhandene Anwendungen frühzeitig auf die bevorstehenden Neuerungen umgestellt werden.
  • Im Hinblick auf die geforderte bessere Abbildung des Bestätigungsvermerks wurde eine Auswahl von Alternativtiteln aufgenommen, die es gestatten, den Arbeitstitel “Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext” nach IDW PS 400 auf die individuellen Gegebenheiten des Einzelfalles anzupassen.
  • Soweit im Jahr 2010 neue Prüfungsstandards des IDW bzw. Bescheinigungsarten der BStBK veröffentlicht werden oder sich durch die Veröffentlichung von Standardwerken zum HGB neuere Erkenntnisse ergeben, wird das GCD zeitnah angepasst werden.

Hinweise zu den Anpassungen im GAAP-Modul:

  • Die durch das BilMoG neu hinzugekommenen Posten und Anhangsangaben wurden durch eine “valid since”-Referenz mit dem Wert “Anwendungszeitpunkt BilMoG” gekennzeichnet.
  • Positionen, die nach dem BilMoG entfallen, werden in der alten (“vor BilMoG”) und in der neuen Sicht durch eine “valid through”-Referenz mit dem Wert “Anwendungszeitpunkt BilMoG” gekennzeichnet. Diese Positionen wurden nicht gelöscht, da die Vorjahreswerte beim erstmaligen Berichten nach BilMoG nicht angepasst werden müssen.
  • Soweit eine Position nach EGHGB/BILMOG zwar bis zu Ihrer normalen Auflösung beibehalten werden kann, aber nicht mehr nicht mehr neu gebildet werden darf, wurde sie durch eine “valid through”-Referenz mit dem Wert “Keine Neubildung nach Anwendungszeitpunkt BilMoG (Auslaufmodell)” gekennzeichnet (Beispiel: Kosten der Ingangsetzung).
  • Wenn Posten an eine andere Stelle der Bilanz verschoben wurden, wie z.B. die “eigenen Anteile”, wurden sie an der alten Stelle mit einer “valid through”-Referenz gekennzeichnet und an der neuen Stelle neu definiert oder referenziert.
  • Soweit eine Position nach BilMoG umbeschriftet wird – wie die bisherigen Konzessionen im Anlagevermögen – enthält die BilMoG-Sicht die neue Beschriftung; in der “vor BilMoG”-Sicht bleibt die alte Beschriftung erhalten.

Weitere Hinweise

  • Die Taxonomie enthält mit dem Anlagespiegel und dem Eigenkapitalspiegel Auswertungen in Tabellenstruktur, die in der Staffelform hinterlegt sind. Zur Verbesserung der Nachvollziehbarkeit wurde die Darstellung der Staffelform tabellarisch in Excel dokumentiert. Eine ähnliche tabellarische Dokumentation wurde für den Verbindlichkeitenspiegel erstellt. Diese ergänzenden Dokumentationen werden im Rahmen des Reviews verfügbar gemacht.
  • In der Taxonomie sind der Eigenkapitalspiegel nach DRS 7 und die Kapitalflussrechnung nach DRS 2 hinterlegt. Die Anpassungen wurden entsprechend dem DRS 4 vorgenommen. Während sich beim DRS 2 keine taxonomierelevanten Änderungen ergeben haben und sich der Standard für Konzern- und Einzelabschluss gleichermaßen verwenden lässt, ist das beim DRS7 nicht der Fall. Der in der Taxonomie für den Einzelabschluss enthaltene Eigenkapitalspiegel für kapitalmarktorientierte Unternehmen, die nach HGB § 264 Abs. 1 Satz 2 einen Eigenkapitalspiegel zu erstellen haben, wurde so gestaltet, dass er den DRS 7 einbezieht.
  • Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit der Taxonomiedokumentation wurden für Anlagenspiegel, Eigenkapitalspiegel und Verbindlichkeitenspiegel tabellarische Dokumentationen erstellt, die hier heruntergeladen werden können.

Abschließender Hinweis

Die Taxonomie wurde auf der Basis der momentan bekannten Auslegungen zum BilMoG (Stand 30.11.2009) erstellt. Eine “best practice” existiert noch nicht. Nicht enthalten sind demzufolge die Auffassungen aus den noch nicht vorliegenden Standardkommentaren und Handbüchern. Soweit dem Erstellerteam aus den berufsständischen Organisationen der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater sowie dem DRSC Fakten bekannt gegeben wurden, die in der Taxonomie umgesetzt werden sollten, wurden sie einstweilen nach den bisherigen Taxonomieerstellungspraktiken des XBRL Deutschland e.V. aufgenommen, auch wenn sie nicht gesetzlich vorgeschrieben sind.

Soweit sich die fachliche Willensbildung ändern sollte, bitten wir dies der AG Taxonomie mitzuteilen. Das gilt auch für den Wunsch zur Einführung neuer Positionen, die nicht in der aktuellen Fassung der Taxonomie vorhanden sind.

 

HGB-Taxonomie Version 3.0

Die HGB-Taxonomie unterteilt sich in die Module German GAAP und GCD (Global Common Document, deutsche Fassung)Das GCD-Modul enthält allgemeine Informationen über das berichtende Unternehmen, den Bericht und die Erstellung.

Die Taxonomie-Modul German GAAP ist wie folgt gegliedert:

  • Bilanz
  • Haftungsverhältnisse
  • Gewinn- und Verlustrechung im Umsatzkosten- und Gesamtkostenformat
  • Ergebnisverwendungsrechnung
  • Kapitalkontenentwicklung für Personenhandelsgesellschaften
  • Eigenkapitalspiegel
  • Kapitalflussrechnung
  • Anhang
  • Steuerlicherliche Modifikationen (Überleitung Handelsbilanz zur Steuerbilanz)
  • Lagebericht
  • Bericht des Aufsichtsrats, Beschlüsse und zugehörige Erklärungen

Für die beiden Module der HBG-Taxonomie steht ein Online-Browser in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung:

Taxonomie-Suche + Dokumentation
German GAAP (deutsch)
German GAAP (englisch)
German GCD (deutsch)
German GCD (englisch)

Die HGB-Taxonomie Version 3.0 (Patch1) nach dem XBRL Standard Version 2.1 steht als gepackte ZIP-Datei zum Download zur Verfügung. Zur Verwendung der HGB-Taxonomie wurde ein Anwendungsleitfaden erstellt. Eine Fassung des Leitfadens kann als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

Eine Übersicht über die Änderungen und Neuerungen im Vergleich zur Version 2.0 der HGB-Taxonomie finden Sie hier.

 

HGB-Taxonomie Version 2.0

Die HGB-Taxonomie in der Version 2.0 wurde am 01.12.2006 veröffentlicht. Die beiden Module der HBG-Taxonomie (German GAAP und GCD) stehen in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung:

Taxonomie-Suche + Dokumentation
German GAAP (deutsch)
German GAAP (englisch)
German GCD (deutsch)
German GCD (englisch)

Die HGB-Taxonomie Version 2.0 wurde konform zum XBRL Standard in der Version 2.1 erstellt und steht als gepackte ZIP-Datei zum Download zur Verfügung.

 

HGB-Taxonomie Version 1.0

Die HGB-Taxonomie in der Version 1.0 basiert auf dem XBRL Standard Version 2.0. Da die Version 2.0 des XBRL-Standards nicht aufwärtskompatibel zur aktuellen Version (XBRL Version 2.1) ist, empfehlen wir die Verwendung der aktuellen HGB-Taxonomie Version.

Die HGB-Taxonomie Version 1.0 bleibt als ZIP-Datei zum Download (Taxonomie-Dateien mit Schemata und Linkbases) verfügbar.